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RE2 - Der Sprung in die dritte Dimension

Gestartet: 08 Feb 2019 15:45 - 7 Antworten

#1
Geschrieben: 08 Feb 2019 15:45

m577_apc

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Resident Evil 2

Entwickler: Capcom | Publisher: Capcom | Plattform: PS4, Xbox One, PC
Genre: Action | Preis: 59,99€ / 59,99€ / 59,99€  [Stand: Februar 2019] | Erschienen am: 25.01.2019



21 Jahre später

Seien wir doch mal ehrlich: wir sind alle froh, dass aus Resident Evil 2 ein zeitgemässes 3D-Remake gemacht wurde, um nochmal eines der Videogame-Meisterwerke schlechthin auf der aktuellen Konsolengeneration zelebrieren zu können. Die gute Nachricht vorweg: ja, das Resident Evil 2 Remake ist wie erwartet eines der Game-Highlights dieses Jahres geworden. Ob es jedoch an die Klasse des Originals oder gar eines resident evil 4 herankommt, wird mein Review nun hoffentlich klären.



Es lebt...

Der erste Eindruck beim Anspielen: das was vorher im 2D-Original mit den vorgerenderten Hintergründen statisch weggeschlossen war, ist nun zum Leben erwacht - und es ist ganz sicher nicht irdischer Natur. Der Tester einer Spielezeitschrift hat dies mit einer zunächst ziemlich merkwürdig anmutenden Bemerkung auf den Punkt gebracht, nämlich, dass er sich zum letzten Mal, als er 3 Jahre alt war, in die Hosen gemacht hat, und nun beim Anzocken dieses Remakes wieder. Ich war ehrlich gesagt nach den ersten Stunden auch froh den Controller per Share Play weiterzureichen, da es einfach zu beklemmend war, alleine mit wackelnder Taschenlampe durch die von bemerkenswert terroristischem Sounddesign untermalten Gänge zu schlurfen. Ich hab von Freunden gehört, dass ihnen bei den ersten Stunden mit ihrer PSVR-Brille schlecht geworden ist, so ähnlich verhält es sich mit dem Sprung von Resident Evil 2 in die dritte Dimension: man wird einfach ins gurgelnde, kalte Wasser geschmissen.



Allein und verlassen

Der wichtigste Aspekt vom Original, nämlich das Herumstreunen im bis auf gelegentlich auftauchende Zombies, Licker und andere Kreaturen gottverlassenem Polizeirevier, hat den Sprung in die aktuelle Zeit erstaunlich gut geschafft. Der Knackpunkt von allem: weniger ist mehr. Nur wenn etwas leer ist, kann man etwas hinzufügen und der Spieler kann seine eigenen Gedanken und Gefühle auf die prächtigen, der vom Kunstmuseum zum Polizeirevier umfunktionierten Räume projezieren. So gesehen, ist Resident Evil 2 ein echtes Kunstwerk, es überlässt die bei den meisten Spielen vorgegebenen Interpretationen dem geneigten Gamer, dessen Wahrnehmung sich voll und ganz entfalten kann.



Die dritte Dimension

Ja, es macht immer noch genauso viel Spass Items zu kombinieren, genau abzuwägen, was man mitnimmt oder was man in der Box ablegt und die Geheimnisse der Map mit ihren vielen verschlossenen Türen, Treppen und Ebenen aufzudecken. Die Grafik ist grandios, die Steuerung butterweich, der Umfang mit den vier Spieldurchgängen der Leon und Claire Kampagnen gelungen und freischaltbare Boni mit z.B. Waffen mit unendlich Munition gibt es auch zuhauf. Und dennoch ist da etwas, besonders im Vergleich zu anderen aktuellen Spiele-Highlights wie z.B. Red Dead Redemption 2, Rise Of The Tomb Raider oder Uncharted 4, dass immer so etwas wie eine angezogene Handbremse eingebaut ist. Aus etwas, dass mal 2D war, etwas zu machen, dass dreidimensional ist, limitiert einfach den Spielfluss, den Umfang und das Ineinandergreifen von Gameplayebenen. Eine etwas freiere Interpretation - auch insbesondere im Hinblick auf die viel zu spärlichen Zwischensequenzen - wäre mir lieber gewesen, als das starre Festhalten am ikonenhaften Vorgänge.



Blick über den Tellerrand

Wie man Gameplayumfang multipliziert haben Games wie RDR2 oder Metal Gear Solid V vorgemacht, und Entwickler wie Capcom, die mittlerweile genauso Legendenstatus wie Naughty Dog oder Rockstar haben, wären dazu bestimmt mühelos in der Lage gewesen, aber haben es sich im Hinblick auf die Fangemeinde sicher einfach nicht getraut. Es ist genau dieses japanische Duckmäusertum, dass Rohrkrepierer wie RE7 hervorgebracht hat - es mussten sich nur genügend Fans über die Jahre hinweg beschweren, dass die Resident Evil-Reihe sich immer mehr von Horror weg und zu Action hin entwickelt, und schon wurde ein völlig unpassender Outlast-Klon serviert. Warum nicht gleich bei The Last Of Us Joel, bei Uncharted Nathan Drake und bei Tomb Raider Lara streichen und durch eine Waffenansicht ersetzen? Nur zu gut, dass Capcom nun das RE2 Remake anstelle eines neuen RE8 entwickelt hat - es ist mitunter besser, sich auf seine eigenen Stärken zurückzubesinnen, als sich nur einzubilden, dass man stark ist.

Zur Bewertung:



Grafik: 98/100

Resident Evil 2 hat seinen völlig eigenen Look, und der ist ein wahrer Augenschmaus. Während man sich mit Taschenlampe im Dunkeln bei den blutverschmierten Wänden zunächst ein bisschen an die altbackene Grafik von The Last Of Us Remastered erinnert fühlt, dreht das Spiel erst richtig bei hellen Arrealen mit filmreifen Licht-/Schattenkompositionen und dezenten Farbtupfern auf. Alles wirkt wie aus einer Hand, ist in sich stimmig und hat seinen eigenen, unverwechselbaren Look. Was Capcom insbesondere beim Item Design und im letzten Spielviertel im unterirdischem Labor hingezaubert hat, grenzt schon an State Of The Art: man ist sich mitunter nicht mehr sicher, ob man träumt oder ob das alles real ist. Punktabzüge in der B-Note gibt es nur für das schlammige Grau der RE-Engine, das selbst farbige Ebenen durchwirkt und sich auch nicht durch die dreifach einstellbare Helligkeit wegbekommen lässt. HDR lässt man in diesem Zusammenhang am besten ausgeschaltet, sonst wird aus einem tiefen Schwarzwert ein matter Grauwert.



Sound: 79/100

Der grosse Schwachpunkt des Spiels, da es bis auf das dynamische Tyrant-Verfolgungstheme und den erhebenden Finaltrack einfach an gutem Sound mangelt. Das Original hatte beispielsweise für die geistesverlorene Abwesenheit in der grossen Empfangshalle unvergessliche Ambientmelodien parat, die wie das Anklopfen an etwas Unbekanntem anmuteten. Beim Remake wird jedoch zu sehr auf terroristisches Sounddesign und geistlose Zwischenmelodien gesetzt. Hier hätte man sich ein Beispiel an der dezent-superben, hypermodernen Grafik nehmen müssen, beides hätte zu einer kongenialen Einheit verschmelzen können - stattdessen zuviel unoriginelles Einerlei und billige Effekthascherei. Ein grosses Plus sind jedoch die sensitiv bis rustikalen Soundeffekte sowie die Präsentation in 5.1/7.1-Sound und Echtzeit-Binaural - trotzdem viel verschenktes Potential hier.



Gameplay: 100/100

Was soll man noch grossartig über das Gameplay, egal ob Remake oder Original sagen? Beim Spielen hört das Entdecken nie auf und man hat stets das Gefühl an etwas Magischem, Einzigartigem, fast schon Revolutionärem teilzuhaben. Das Symbol steht über allem, die Wege sind verschlungen, die Möglichkeiten enorm. Besonders hervorzuheben, ist wie man, als man sich schon in die unterirdische Hölle der Abwasserkanäle verbannt gesehen hat, über verschlungene Wege wieder einen Weg ins Polizeirevier findet und dort neue Möglichkeiten auftut. Auch der zweite Durchlauf mit Claire ist unerklärlicherweise, obwohl man viele gleiche oder ähnliche Rätsel löst, genauso fesselnd und absorbierend wie der erste Durchgang mit Leon. Dass die Story im Grunde auf zwei Drehbuchseiten passt, fällt dabei überhaupt nicht ins Gewicht - was braucht man schon eine Geschichte, wenn man zaubern kann?



Umfang: 95/100

Mit Resident Evil 2 verhält es sich wie mit vielen anderen rätsellastigen Games, wie z.B. Another World. Hat man beim ersten Durchlauf noch fünfmal soviel Zeit gebraucht, ist man bei Kenntnis aller Lösungen im Bruchteil der Zeit durch. Nur gut, dass es noch Claires Kampagne mit abweichenden Rätseln, neuen Räumen und Cutscenes gibt - und den 2nd Run mit alternativen Ende. Auch Gamern, die nicht auf Trophäen zocken, ist die Resident Evil 2 Platin empfohlen, weil man so noch viel mehr aus dem Game rausholt. Eine der Trophäen erfordert beispielsweise, das Game mit nicht mehr als 14.000 Schritten durchzuspielen, bei zwei anderen muss man es entweder ohne Verwendung der Inventarbox oder ohne sich zu heilen abschliessen. Und dann gibt es noch The 4th Survivor, unnötig wie ein Pickel, lärmend wie die Hölle und unpassend wie ein Graffiti auf einem Gemälde - aber, hey, man muss es ja nicht spielen. 



Spielspass: 93/100

Ob man nun das Resident Evil 2 Remake in sein Herz schliesst oder nicht, steht und fällt mit dem Vergleich mit dem Original. Pragmatisch betrachtet, mit einem Seitenblick auf den heutigen Pixelbrei des Originals, ist nichts anderes da und das Game ein Megahit. Dennoch erinnere ich mich gut daran, wie ich anno 1998 in der Schundecke der Videothek das englische N64-Modul ausgegraben habe und eine Erfahrung gemacht habe, die es so kein zweites Mal gab. Daran gemessen ist das Remake für sich genommen ein ausgezeichnetes, faszinierendes und mitreissendes Game, aber es ist keine neue Definition. Allzu sklavisch hat man sich hier an das Original gehalten, anstatt etwas zu ändern oder hinzuzuerfinden, schlichtweg neu zu definieren. Mir ist nur allzu bewusst, dass ein The Last Of Us oder Red Dead Redemption 2 nur alle paar Lichtjahre rauskommt, aber die moderne Neuinterpretation des Klassikers hätte anno 2019 einfach noch moderner ausfallen müssen.

   
Gesamt: 93/100   "Grafik des Jahres-Award" / "Remake des Jahres-Award" / "Spiel des Jahres-Award"
 
#2
Geschrieben: 09 Feb 2019 11:22

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Vielen Dank, für diese hervorragende Kritik; schön analytisch und sprachgewandt! Ich kriege jetzt richtig Bog auf dieses Game! :) Zum Glück habe ich jetzt -rechtzeitig- meinen neuen Subwoofer und Reciever bei Mediamarkt bestellt, weil meine -nach 9 Jahren- defekt waren- wenn man sich mal daran gewöhnt hat, macht ohne den nötigen Surround Sound zocken keinen Spass! Danach hole ich mir das Spiel, und das Zimmer wird verdunkelt, dann kanns losgehen. :)

Ich finde es gibt noch viel weniger gute Spiele, als gute Filme. Wie schön dass ab und zu mal solche Perlen kommen.
#3
Geschrieben: 09 Feb 2019 12:36

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Vielen Dank, für diese hervorragende Kritik. Zum Sound will ich noch sagen, das es auf der Xbox One X Dolby Atmos gibt.  Was mir besonders gut gefällt am Spiel, ist der Hunk und Tofu Modus. 
#4
Geschrieben: 10 Feb 2019 01:35

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@ürun: Ich finde, dass es allgemein viel zu wenig gute Spiele und Filme gibt. Die Hochphase für Filme war für mich in den 90ern, heutzutage läuft es meistens nur auf steril komponierte Bilder, Kameragewackel und hektische Schnitte hinaus. Was Spiele angeht, wirds zwar grafisch immer besser, aber alles ist irgendwie schon mal dagewesen.  

@Ghost007: Ich habe zwar "nur" ein Pioneer/Magnat 5.0-System, aber die beste Anlage nützt nichts, wenn wie hier bei RE2 der Sound an sich nicht stimmt. Umgekehrt hab ich bei Spielen mit gutem Sound auch schon erlebt, dass so etwas wie Dolby Digital völlig ausreicht.

 
#5
Geschrieben: 11 Feb 2019 11:15

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@m577_apc: Ja, ich bin ein Kind der 80'er Jahre, sehe ich genauso. Es gibt ein paar Filmemacher die wirklich was drauf haben (in Hollywood), liefern aber wenig... Ich mag Unterhaltungskino, aber alles läuft nach dem gleichen Schema. Teure Computer Effekte die dennoch scheisse aussehen, kein Genre-Kino mit Flair, kaum Filme die "etwas" mehr Inhalt bieten, ausser bunte Farben und dämlichen figuren die einen völlig kalt lassen. "Humor" auf Kindergartenniveau, "Spannung" und "Atmosphäre", das ist eh fast nur noch ein Wunschtraum. Hollywood liefert "Blockbuster-Kino" nur noch auf Kinderfilm-Nievau. Aber hey, die meisten scheinen kein Problem damit zu haben, hauptsache Konsum!
#6
Geschrieben: 11 Feb 2019 17:44

m577_apc

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Kann man kaum besser zusammenfassen. "Aliens" hat 1986 18 Mio Dollar gekostet und sieht heute ohne Computereffekte noch besser als die meisten 150 Mio Blockbuster a la "Transformers" aus.

Ich hab 1994 im Kino an einem Nachmittag "The Crow", "Natural Born Killers" und Pulp Fiction" im UFA Palast in Hamburg gesehen. Wo sind solche Filme heutzutage hin?

Alle paar Jahre mal kommt mal sowas wie "Sin City" oder "The Departed", ansonsten ist man eigentlich die meiste Zeit nur damit beschäftigt, seine Lieblingsfilme uncut mit dem besten Master auf 2k/4k zu verewigen.

Und wenn man schon Filme schaut, läuft es meist auf "Kann man gucken, muss man aber nicht"-Movies a la "Green Zone" oder "The Equalizer" hinaus. Da spiel ich dann lieber auf der Konsole, da hat man viel mehr davon.

1x bearbeitet, zuletzt: 11 Feb 2019 17:45 von m577_apc

#7
Geschrieben: Gestern 22:23

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Okaayy; seit Mittwoch habe ich meine Anlage wieder da, und seit gestern "Resident Evil 2"!  Heute Abend habe ich das Spiel kurz angezockt, verflucht, das sieht ja nach echtem Terror aus!! :) Ich grusel mich jetzt schon! :) Für des Spiel braucht man echte Nerven! ... Ich liebe aber auch Herausforderungen, und bin echt gespannt, wie es weiter geht.
#8
Geschrieben: Heute 04:10

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"Kurze, kontrollierte Feuerstösse", um mal "Aliens" zu zitieren. Falls du Lust auf Share Play hast, meine PSN ID ist Snake_DTS.


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